Google Chrome - Anmerkung zum Datenschutz

Zuletzt geändert am: 25. Oktober 2011 (archivierte Versionen anzeigen)

In den Datenschutzbestimmungen von Google wird beschrieben, wie persönliche Informationen behandelt werden, wenn Sie Produkte und Dienste von Google nutzen. Dazu zählen auch die bei der Verwendung von Google Chrome bereitgestellten Informationen. Im Folgenden finden Sie darüber hinaus Informationen zu unseren Datenschutzmaßnahmen, die speziell für Google Chrome gelten. Außerdem werden die Google Chrome-Funktionen beschrieben, die über Chrome Frame in anderen Browsern verfügbar sind. Nicht alle Funktionen in Google Chrome sind auch in Chrome Frame verfügbar. Zur Vereinfachung bezieht sich der Begriff "Chrome" jedoch im Folgenden sowohl auf den Chrome-Browser als auch auf Chrome Frame. Lesen Sie vor der Verwendung von Chrome Frame auch die Datenschutzbestimmungen Ihres aktuellen Browsers, zum Beispiel Internet Explorer. Google informiert über alle wesentlichen Änderungen an diesen Bestimmungen. Sie haben die Möglichkeit, die Übermittlung persönlicher Informationen an Google durch entsprechende Einstellungen in Google Chrome zu verhindern oder die Verwendung von Google Chrome einzustellen.

Weitere Informationen zu Browsern, Google Chrome und Datenschutz »

Informationen, die bei der Verwendung von Google Chrome an Google gesendet werden

Zum Verwenden und Herunterladen von Google Chrome müssen keine persönlichen Informationen angegeben werden. Falls Sie Google Chrome oder Chrome Frame herunterladen oder diese zum Herstellen einer Verbindung mit den Servern von Google verwenden, werden ausschließlich gewöhnliche Protokollinformationen wie die IP-Adresse Ihres Computers und ein oder mehrere Cookies an Google gesendet. Sie können Google Chrome so konfigurieren, dass keine Cookies an Google oder andere Websites gesendet werden. Weitere Informationen zur Konfiguration von Cookies und Website-Daten in Google Chrome

Darüber hinaus werden von einigen Funktionen in Google Chrome unter Umständen gewisse zusätzliche Informationen an Google gesendet:

  • URLs und Suchanfragen, die Sie in die Adressleiste eingeben, werden an Ihre Standard-Suchmaschine gesendet, damit von der Vervollständigungsfunktion der Suchmaschine automatisch passende Begriffe oder URLs vorgeschlagen werden können. Wenn Sie Google als Suchmaschine festgelegt haben, nimmt Google Chrome beim Start Kontakt mit Google auf, um die beste lokale Server-Adresse zu ermitteln, an die Suchanfragen gesendet werden. Falls Sie Nutzerstatistiken an Google weitergeben und eine automatisch vervollständigte Suchanfrage oder URL verwenden, sendet Google Chrome diese Informationen ebenfalls an Google. Weitere Informationen zum Deaktivieren der Vervollständigungsfunktion in Chrome
  • Wenn Sie die Instant-Funktion in Chrome aktivieren und diese Funktion von Ihrer Standard-Suchmaschine unterstützt wird, werden Ihnen Suchergebnisse und Vervollständigungen bereits angezeigt, während Sie Ihre Anfrage in die Adressleiste eintippen. Da die Suchergebnisse schon während der Eingabe angefragt werden, wird der eingegebene Text möglicherweise als Suchbegriff gespeichert. Weitere Details und Beispiele finden Sie in der Chrome-Hilfe unter den Protokollierungsrichtlinien für die Instant-Funktion von Google Chrome.
  • Wenn Sie eine URL aufrufen möchten, die nicht existiert, kann diese URL an Google gesendet werden, damit wir Ihnen bei der Suche nach der gewünschten URL helfen können. Google kann diese Informationen auch in anonymer Form zusammenfassen, um anderen Webnutzern zu helfen – indem wir ihnen beispielsweise mitteilen, dass diese Website nicht erreichbar ist. Weitere Informationen zum Deaktivieren von Vorschlägen bei Navigationsfehlern
  • Google Chrome unterstützt die Safe Browsing-Funktion von Google. Bei Safe Browsing werden Informationen zu verdächtigen Websites zwischen Google Chrome und den Google-Servern ausgetauscht, zum Beispiel, wenn Sie eine Website besuchen, die wir für eine Phishing- oder Malware-Website halten. Weitere Informationen zu Safe Browsing, einschließlich Details zu den gesendeten Informationen und zur Deaktivierung der Funktion, finden Sie in den Datenschutzbestimmungen für Safe Browsing.
  • Google Chrome kontaktiert Google, um eine automatische Prüfung auf Updates durchzuführen. Ihre Kopie von Google Chrome enthält eine temporäre, nach dem Zufallsprinzip erzeugte Installationsnummer, die an Google gesendet wird, wenn Sie Google Chrome installieren und erstmals verwenden. Diese temporäre Nummer wird sofort gelöscht, sobald Google Chrome zum ersten Mal automatisch nach Updates sucht. Falls Sie Ihre Kopie von Google Chrome im Rahmen einer Werbekampagne heruntergeladen haben, wird unter Umständen eine eindeutige Werbekampagnennummer generiert und an Google gesendet, wenn Sie Google Chrome nach der Installation erstmals ausführen und verwenden.
  • Sie können Google als Standard-Suchmaschine in Google Chrome festlegen und auch auf andere Dienste von Google zugreifen, beispielsweise auf Google Mail. Es werden keine persönlichen Informationen an Google weitergegeben, wenn Sie über Google Chrome eine Verbindung mit Diensten von Google herstellen, wie in diesen beiden Fällen. Die Datenschutzbestimmungen von Google Mail oder anderen Diensten gelten unabhängig vom verwendeten Browser, sobald Sie auf diese Dienste zugreifen.
  • Wenn Sie die Synchronisierungsfunktion von Google Chrome aktivieren, speichert Google Chrome Browserinformationen wie Ihre Lesezeichen, den Suchverlauf und andere Einstellungen unter Ihrem Google-Konto auf Google-Servern. Die in Ihrem Konto gespeicherten Informationen sind im Rahmen der Datenschutzbestimmungen von Google geschützt. Wir müssen diese Daten speichern, um sie an andere Chrome-Browser senden zu können, in denen Sie die Synchronisierungsfunktion von Google Chrome aktiviert haben. Weitere Informationen zur Synchronisation, bestimmter Informationen Sie synchronisieren können, sowie zur Deaktivierung der Synchronisierungsfunktion von Chrome
  • Wenn Sie die Google Übersetzer-Funktion von Google Chrome verwenden, sendet der Browser den ausgewählten Text zur Übersetzung an Google.
  • Falls Sie die Spracheingabe von Google Chrome verwenden, sendet diese eine Audioaufnahme Ihrer gesprochenen Suchanfrage an Google, außerdem die Standardsprache Ihres Browsers und die Grammatikeinstellungen der Webseite, für die Sie die Spracheingabe verwenden. Google wandelt anhand dieser Informationen die Audioaufnahme in Text um. Wenn Sie neben der Funktion zur Spracheingabe die Verwendung von Nutzungsstatistiken und Absturzberichten aktiviert haben, werden zusätzliche Informationen an Google gesendet. Hierzu gehören die URL der Website, für die Sie die Spracheingabe verwenden, Ihr Betriebssystem, der Hersteller und das Modell Ihres Computers sowie die verwendete Audiohardware.
  • Wenn Sie die Autofill-Funktion in Google Chrome zur automatischen Vervollständigung von Webformularen verwenden, sendet Google Chrome bestimmte Informationen über Seiten mit Webformularen an Google. Hierzu gehört eine unvollständige Version des Host-Teils der URL der Seite und der Struktur des Formulars, damit wir die Autofill-Funktion für dieses Webformular optimieren können. Zu den von Google Chrome gesendeten Informationen kann zwar die Tatsache gehören, dass Sie das Formular ausgefüllt haben, der eigentliche Eingabetext wird jedoch nur dann an Google übermittelt, wenn Sie die Daten über die Synchronisierungsfunktion von Google Chrome in Ihrem Google-Konto speichern.
  • Wenn Sie die Google Chrome-Standortfunktion verwenden, mit der Sie Ihre Standortinformationen für Websites freigeben können, sendet Google Chrome lokale Netzwerkinformationen an den Google-Standortdienst, um einen ungefähren Standort zu ermitteln. Weitere Informationen finden Sie unter Google-Standortdienst und Aktivierung und Deaktivierung der Standortfreigabe in Google Chrome. Zu den lokalen Netzwerkinformationen gehören je nach Gerät Informationen über WLAN-Router in Ihrer Nähe, Kennungen der Sendemasten in Ihrer Nähe, die Stärke Ihrer WLAN- bzw. Mobilfunkverbindung und Informationen zu Ihrem Gerät wie beispielsweise die in dem Moment zugewiesene IP-Adresse. Wir verwenden diese Informationen für die Verarbeitung der Standortanfrage und um Google Chrome und den Google-Standortdienst zu betreiben, zu unterstützen und ihre Qualität insgesamt zu verbessern. Die oben genannten Informationen werden anonymisiert und zusammengefasst, bevor sie von Google verwendet werden, um neue Funktionen oder Produkte und Dienste zu entwickeln oder die Qualität bestehender Produkte und Dienste von Google weiter zu verbessern.
  • Wenn Sie möchten, können Sie Nutzungsstatistiken und Absturzberichte an Google senden. Mithilfe der Nutzungsstatistiken und Absturzberichte können wir Browserprobleme erkennen, analysieren, wie Nutzer mit dem Browser umgehen, und die Leistung des Browsers verbessern. Google Chrome versucht, möglichst keine persönlichen Daten zu übermitteln. Absturzberichte können jedoch Informationen aus Dateien, Anwendungen und Diensten enthalten, die zum Zeitpunkt eines Problems ausgeführt wurden. Wir geben unter Umständen bestimmte zusammengefasste, nicht persönliche Daten aus unseren Analysen – beispielsweise wie häufig es zu bestimmten Abstürzen kommt – an Dritte weiter.

Informationen, die beim Besuch einer Website mit Google Chrome an Websitebetreiber gesendet werden

Websites, die Sie über Google Chrome aufrufen, empfangen automatisch ähnliche Standard-Protokollinformationen wie Google. Diese Websites können auch eigene Cookies oder Websitedaten auf Ihrem Computer speichern. Sie können Cookies und andere Websitedaten mithilfe der Einstellungen im Google Chrome-Menü "Optionen" einschränken. Wenn Sie die Chrome-Funktion zur Prognose von Netzwerkaktionen aktiviert haben und eine Webseite besuchen, ruft Google Chrome möglicherweise alle IP-Adressen der Links auf dieser Webseite ab und stellt Netzwerkverbindungen zu ihnen her, um die Webseiten schneller laden zu können. Mithilfe der Pre-Rendering-Technologie versuchen manche Websites, Links, auf die Sie vermutlich als Nächstes klicken werden, bereits im Voraus zu laden.

Wenn Sie Google Chrome im Inkognito-Modus verwenden, werden keine bereits vorhandenen Cookies an die besuchten Websites übertragen. Websites können allerdings neue Cookies auf Ihrem Computer ablegen, während Sie inkognito surfen. Diese Cookies werden temporär gespeichert und an Websites übertragen, solange Sie sich im Inkognito-Modus befinden. Sie werden gelöscht, sobald Sie den Browser bzw. alle geöffneten Inkognito-Fenster schließen.

Wenn Sie die Google Chrome-Standortfunktion verwenden, können Sie mit diesem Dienst Ihren Standort für eine Website freigeben. Wir gestatten keiner Website, ohne Ihre Einwilligung auf Ihren Standort zuzugreifen. Wenn es sich bei der Website nicht um eine Google-Website handelt, haben wir keine Kontrollmöglichkeit über die Website oder ihren Umgang mit Daten. Ziehen Sie die Vertrauenswürdigkeit einer Website in Hinsicht auf Datenschutz in Betracht, bevor Sie der Freigabe Ihres Standorts für diese Website zustimmen.

Informationen, die bei Verwendung von Google Chrome auf Ihrem Computer gespeichert werden

Google Chrome speichert nützliche Informationen zu Ihrem Browserverlauf auf Ihrem Computer. Dazu zählen:

  • Grundlegende Informationen zum Browserverlauf: die URLs von besuchten Seiten, eine Cache-Datei mit Text und Bildern von diesen Seiten und eine Liste einiger IP-Adressen, die von den besuchten Seiten verlinkt werden
  • Ein durchsuchbarer Index, der die meisten von Ihnen aufgerufenen Seiten umfasst (mit Ausnahme von sicheren Seiten mit "https"-Webadressen, wie z. B. Webseiten für Online-Banking)
  • Screenshots der meisten von Ihnen aufgerufenen Seiten in Miniaturansicht
  • Cookies oder Webspeicherdaten, die von den besuchten Websites auf Ihrem Computer abgelegt wurden
  • Ein Liste Ihrer Downloads von Websites

Sie können diesen Verlauf jederzeit vollständig oder teilweise löschen. Informationen dazu finden Sie in den häufig gestellten Fragen.

Die von Google Chrome auf Ihrem Computer gespeicherten Informationen können Sie einschränken, indem Sie den Inkognito-Modus verwenden. In diesem Modus werden keine grundlegenden Informationen zum Browserverlauf wie URLs, im Cache gespeicherter Seitentext oder von besuchten Websites verlinkte IP-Adressen gespeichert. Zudem werden weder Abbilder der besuchten Seiten gespeichert, noch wird eine Liste der Downloads angelegt. Informationen über Downloads können jedoch an anderer Stelle auf dem Computer gespeichert worden sein, zum Beispiel in einer Liste zuletzt verwendeter Dateien. Neue Cookies, die im Inkognito-Modus empfangen wurden, werden nicht mehr gespeichert, sobald Sie den Browser bzw. alle geöffneten Inkognito-Fenster schließen. Ob Sie sich im Inkognito-Modus befinden, können Sie daran erkennen, dass oben im Browser das Inkognito-Symbol angezeigt wird. In einigen Fällen ändert sich auch die Rahmenfarbe des Browserfensters.

An der Browserkonfiguration vorgenommene Änderungen wie als Lesezeichen gespeicherte Webseiten oder geänderte Einstellungen werden ebenfalls gespeichert. Auf diese Änderungen hat der Inkognito-Modus keinen Einfluss.

Sie können Ihre Passwörter für bestimmte Websites von Google Chrome speichern lassen. Gespeicherte Passwörter können Sie auf dem Tab "Privates" im Dialogfeld "Optionen" verwalten.

Informationen zur Verwendung von Anwendungen, Erweiterungen und Plug-ins in Google Chrome

Wenn Sie eine Anwendung oder eine Erweiterung – beide hier "Add-on" genannt – in Google Chrome installieren, können von diesem Add-on Daten lokal gespeichert und Daten, für die eine Zugriffsberechtigung besteht, an einen Drittanbieterserver gesendet werden, für den eine Kommunikationsberechtigung besteht. Sie sollten sich deswegen vergewissern, dass Sie den Entwickler des Add-ons kennen und diesem vertrauen können. Wenn Sie ein Add-on herunterladen, werden Sie über die Berechtigungen informiert, die Sie dem Add-on geben. Google Chrome speichert eine Liste aller Add-ons auf Ihrem Computer, gemeinsam mit der URL für Aktualisierungen sowie der Berechtigungskategorie, die zur Nutzung des Add-ons notwendig ist. In regelmäßigen Abständen überprüft Google Chrome anhand dieser Informationen, ob es Updates für die Add-ons gibt. Der Download und die Installation der Updates erfolgen automatisch. Außerdem speichert Google Chrome eine Liste aller Add-ons, die als schädlich oder illegal bekannt sind, für den Fall, dass ein Add-on auf Ihrem Computer deaktiviert und entfernt werden muss. Diese Liste wird in regelmäßigen Abständen von Google Chrome heruntergeladen bzw. aktualisiert.

Wenn Sie Add-ons aus dem Chrome Web Store installieren und verwenden, sendet Ihr Browser einen oder mehrere Nutzungsindikatoren an Google, wenn Sie ein Add-on erstmalig installieren, wenn Google Chrome nach Updates für das Add-on sucht und wenn Sie das Add-on deinstallieren. Zu diesen Nutzungsindikatoren zählen die Information, ob Sie das Add-on verwendet haben, sowie die Anzahl der Tage, die seit der letzten Erstellung eines solchen Berichts verstrichen sind. Wir verwenden diese Informationen zur Nachverfolgung von Nutzungsdaten für das Add-on und zur Einstufung der Beliebtheit von Add-ons. Wir verwenden diese Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder um diese Informationen mit Ihren persönlichen Daten zu verknüpfen. Unter Umständen veröffentlichen wir zusammengefasste Nutzungsdaten und Beliebtheitswerte, unter anderem im Chrome Web Store.

Wenn Sie ein Plug-in in Google Chrome installieren, werden alle vom Plug-in verarbeiteten Daten entsprechend den Richtlinien des Plug-in-Entwicklers behandelt. In Google Chrome ist bereits eine Version des beliebten Adobe Flash Player-Plug-ins integriert. Weitere Informationen zu Datenschutzbestimmungen für den Flash Player von Adobe finden Sie auf der Adobe-Website unter www.adobe.com/de/. Weitere Informationen zum Deaktivieren des Flash Players oder anderer Plug-ins

Verwendung

Die während der Verwendung von Google Chrome an Google gesendeten Informationen dienen dem Betrieb und der Verbesserung von Google Chrome sowie anderer Dienste von Google und werden zu diesem Zweck verarbeitet. Von anderen Websitebetreibern empfangene Informationen unterliegen den Datenschutzbestimmungen dieser Websites. Google Chrome speichert Informationen auf Ihrem Computer, um die Browserleistung zu verbessern und Funktionen für Sie bereitzustellen, z. B. die Option zum Ansehen von Snapshots der besuchten Seiten.

Weitere Informationen

Google befolgt die US Safe Harbor-Bestimmungen für den Datenschutz. Weitere Informationen zu den US Safe-Harbor-Bestimmungen oder zu unserer Registrierung erhalten Sie auf der Website des US-Handelsministeriums.

Weitere Informationen zu Google Chrome finden Sie hier.

Weitere Informationen zu unserem Umgang mit Daten können Sie in unseren Datenschutzbestimmungen nachlesen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Oder schreiben Sie an folgende Adresse: Privacy Matters

c/o Google Inc.
1600 Amphitheatre Parkway
Mountain View CA 94043 (USA)