Google Chrome - Datenschutzhinweise

Zuletzt geändert am: 15. Mai 2012 (archivierte Versionen ansehen)

In der Google-Datenschutzerklärung wird erläutert, wie wir mit personenbezogenen Daten umgehen, wenn Sie Produkte und Dienste von Google nutzen und unter Verwendung des Chrome-Browsers und Chrome OS auf diese Produkte und Dienste zugreifen.

Diese Datenschutzhinweise für Google Chrome enthalten speziell auf die Chrome-Produktfamilie bezogene Informationen zum Umgang mit dem Datenschutz. Zu diesen Produkten zählen der Chrome-Browser, Google Chrome Frame, Chrome OS und Safe Browsing. Einige der Funktionen, die in diesen Datenschutzhinweisen beschrieben werden, sind auch in anderen Webbrowsern verfügbar. Zum Beispiel können Sie Google Chrome Frame in Microsoft Internet Explorer oder die Safe Browsing-Funktionen in Mozilla Firefox verwenden. Lesen Sie also auch die Datenschutzbestimmungen des Browsers, in dem die Funktionen ausgeführt werden.

Beachten Sie, dass nicht alle in diesen Datenschutzhinweisen genannten Funktionen in sämtlichen Chrome-Produkten verfügbar sind. Der Einfachheit halber beziehen wir uns mit dem Begriff "Chrome" jedoch auf alle Produkte der Chrome-Familie, einschließlich des Chrome-Browsers, da dieser auf allen Computern und Betriebssystemen ausgeführt werden kann, Google Chrome Frame und Chrome OS, da das Betriebssystem auf allen Hardware-Plattformen einsetzbar ist. Sofern sich für ein bestimmtes Chrome-Produkt Unterschiede in der Funktionsweise ergeben, werden wir Sie darauf hinweisen.

Google informiert Sie über alle wesentlichen Änderungen an diesen Bestimmungen. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die Übermittlung personenbezogener Daten an Google durch entsprechende Einstellungen in Chrome zu verhindern oder Ihre Daten zu löschen und die Verwendung von Chrome einzustellen.

Eine schrittweise Anleitung zur Verwaltung Ihrer Datenschutzeinstellungen finden Sie in unserem Leitfaden Browser, Google Chrome und Datenschutz.

Informationen, die bei der Verwendung von Chrome an Google gesendet werden

Sie können Chrome nutzen, ohne personenbezogene Angaben machen zu müssen.

Falls Sie einen beliebigen Browser, einschließlich Chrome, zum Herstellen einer Verbindung mit den Servern von Google verwenden, empfängt Google lediglich standardmäßige Protokollinformationen wie die IP-Adresse Ihres Systems und einige Cookies. Sie können den Chrome-Browser und Chrome OS so konfigurieren, dass keine Cookies von Google oder anderen Websites akzeptiert werden. Weitere Informationen zur Konfiguration von Cookies und Website-Daten im Chrome-Browser und unter Chrome OS

Wenn Sie mit Chrome auf andere Google-Dienste zugreifen, beispielsweise die Suchmaschine auf der Google-Startseite verwenden oder Ihre E-Mails in Google Mail abrufen, werden durch die Nutzung von Chrome keine speziellen oder zusätzlichen personenbezogenen Daten an Google gesendet.

Bei einigen Funktionen von Chrome werden möglicherweise bestimmte zusätzliche Informationen an Google oder Ihre Standardsuchmaschine gesendet:

  • Mit der Chrome-Browserfunktion für mehrere Nutzer können Sie personalisierte Kopien des Chrome-Browsers einrichten, wenn mehrere Nutzer das gleiche Gerät verwenden. Dabei werden Ihre Daten nicht vor dem Zugriff anderer Gerätenutzer geschützt. Vielmehr können Nutzer mit Zugang zu Ihrem Gerät Informationen für alle Profile einsehen. Damit Ihre Daten tatsächlich vor dem Zugriff anderer geschützt sind, sollten Sie die integrierten Nutzerkonten Ihres Betriebssystems verwenden.
  • Wenn Sie Google als Suchmaschine festgelegt haben, nimmt Chrome beim Start oder bei einem Netzwerkwechsel Kontakt zu Google auf, um die beste lokale Webadresse zu ermitteln, an die Suchanfragen gesendet werden. Bei der Eingabe von URLs oder Suchanfragen in die Chrome-Adressleiste (Omnibox) werden die Buchstaben möglicherweise an Ihre Standardsuchmaschine gesendet, damit von der Vervollständigungsfunktion der Suchmaschine automatisch passende Begriffe oder URLs vorgeschlagen werden können. Entscheiden Sie sich für eine automatisch vervollständigte Suchanfrage oder URL, sendet Chrome diese Information möglicherweise ebenfalls vom Browser an Ihre Standardsuchmaschine. Weitere Informationen zur Deaktivierung von Vervollständigungen durch den Server in der Omnibox
  • Wenn Sie die Instant-Funktion von Chrome verwenden und diese Funktion von Ihrer Standardsuchmaschine unterstützt wird, werden Ihnen Suchergebnisse und Vervollständigungen bereits angezeigt, während Sie Ihre Anfrage in die Adressleiste eintippen. Da die Suchergebnisse schon während der Eingabe angefragt werden, wird der eingegebene Text möglicherweise als Suchbegriff gespeichert. Einige nützliche Beispiele der Google-Protokollierungsrichtlinien für Chrome Instant finden Sie unter "Protokollierungsrichtlinien für Chrome Instant" in der Google Chrome-Hilfe.
  • Wenn Sie eine URL aufrufen möchten, die nicht existiert, kann Chrome diese URL an Google senden, damit wir Ihnen bei der Suche nach der gewünschten URL helfen können. Google kann diese Informationen auch zusammenfassen, um anderen Webnutzern zu helfen, zum Beispiel, indem wir ihnen mitteilen, dass diese Website nicht erreichbar ist. Weitere Informationen zum Deaktivieren von Vorschlägen bei Navigationsfehlern
  • Chrome kontaktiert Google, um eine automatische Prüfung auf Updates durchzuführen. Chrome OS stellt außerdem regelmäßig eine Verbindung mit Google her, um beispielsweise den Verbindungsstatus oder die aktuelle Zeit zu überprüfen. Jede Kopie des Chrome-Browsers ist mit einer temporären, nach dem Zufallsprinzip generierten Installationsnummer versehen, die an Google gesendet wird, wenn Sie das Produkt installieren und erstmals verwenden. Diese temporäre Nummer wird sofort gelöscht, sobald Chrome zum ersten Mal automatisch nach Updates sucht. Falls Sie Ihre Kopie von Chrome im Rahmen einer Werbekampagne erhalten oder reaktiviert haben, wird unter Umständen ein nicht eindeutiges Werbe-Tag generiert und an Google gesendet, wenn Sie mit Google suchen. Ferner wird in diesem Fall ein eindeutiges Token generiert, das an Google gesendet wird, wenn Sie den Browser nach der Installation, Neuinstallation oder Reaktivierung zum ersten Mal ausführen und verwenden.
  • Chrome OS stellt bei der Ersteinrichtung des Geräts automatisch eine Verbindung zu den Unternehmensservern von Google her, um eine Hash-Liste mit Seriennummern von Chrome OS-Geräten abzurufen, die von Unternehmensadministratoren für die Einrichtung als Unternehmensgeräte bei der ersten Geräteanmeldung konfiguriert wurden. Die Anfrage an die Unternehmensserver von Google enthält einen Teil einer Hash-Version der Seriennummer des Geräts. Bei von Unternehmen verwalteten Chrome OS-Geräten und -Nutzerkonten kann der Unternehmensadministrator die Berichtsfunktion für Status, Aktivität und Standortinformationen aktivieren.
  • Chrome OS stellt automatisch eine Verbindung zu den Unternehmensservern von Google her, sobald sich ein Nutzer mit einem Nutzernamen anmeldet, der nicht auf @gmail.com oder @googlemail.com endet. Die Unternehmensserver von Google benachrichtigen Chrome OS, wenn das Gerät oder der Nutzer mit einem Unternehmenskonto verknüpft ist, und verweisen auf eventuell anwendbare Unternehmensrichtlinien. Chrome OS überprüft in regelmäßigen Abständen, ob Updates für diese Richtlinien verfügbar sind.
  • Wenn Sie sich im Chrome-Browser oder in Chrome OS anmelden, wird die Synchronisierungsfunktion aktiviert. Google speichert bestimmte Informationen wie Lesezeichen, Verlauf und andere Einstellungen auf den Google-Servern in Ihrem Google-Konto. Die in Ihrem Google-Konto gespeicherten Informationen sind im Rahmen der Google-Datenschutzerklärung geschützt. Wir müssen diese Informationen speichern, um sie Ihnen in anderen Instanzen von Chrome, in denen Sie sich anmelden, zur Verfügung stellen zu können. Weitere Informationen dazu, welche Daten Sie synchronisieren können und wie Sie die Synchronisierungsfunktion von Chrome im Chrome-Browser deaktivieren
  • Bei Verwendung der Übersetzer-Funktion von Chrome wird der ausgewählte Text zur Übersetzung an Google gesendet.
  • Wenn Sie die Rechtschreibprüfung von Chrome verwenden, bei der die gleiche Technologie wie in der Google-Suche zum Einsatz kommt, sendet der Browser den eingegebenen Text für Vorschläge zur Rechtschreibung und Grammatik an Google.
  • Falls Sie die Spracheingabe von Chrome verwenden, sendet diese eine Audioaufnahme Ihrer gesprochenen Suchanfrage, die Standardsprache Ihres Browsers und die Grammatikeinstellungen der Webseite, für die Sie die Spracheingabe verwenden, an Google. Google wandelt anhand dieser Informationen die Audioaufnahme in Text um. Wenn Sie neben der Funktion zur Spracheingabe die Verwendung von Nutzungsstatistiken und Absturzberichten aktiviert haben, werden zusätzliche Informationen an Google gesendet. Hierzu gehören die URL der Website, für die Sie die Spracheingabe verwenden, Ihr Betriebssystem, der Hersteller und das Modell Ihres Geräts sowie die verwendete Audiohardware.
  • Bei Verwendung der AutoFill-Funktion in Chrome, die Webformulare anhand zuvor ausgefüllter Formulare automatisch vervollständigt, sendet Chrome bestimmte Informationen zu den Seiten mit Webformularen an Google. Hierzu gehören eine Hash-URL der Webseite sowie Details zur Struktur des Formulars, damit wir die AutoFill-Funktion für dieses Webformular optimieren können. Zu den von Chrome gesendeten Informationen kann zwar die Tatsache gehören, dass Sie das Formular ausgefüllt haben, der eigentliche Eingabetext wird jedoch nur dann an Google übermittelt, wenn Sie die Daten über die Synchronisierungsfunktion von Chrome in Ihrem Google-Konto speichern.
  • Wenn Sie die Chrome-Standortfunktion verwenden, mit der Sie Ihre Standortinformationen für Websites freigeben können, sendet Chrome Informationen zum lokalen Netzwerk an den Google-Standortdienst, um einen ungefähren Standort zu ermitteln. Lesen Sie weitere Informationen zum Google-Standortdienst und zur Aktivierung und Deaktivierung der Standortfreigabe in Google Chrome. Die Informationen zum lokalen Netzwerk beinhalten je nach Gerät Informationen über WLAN-Router in Ihrer Nähe, Kennungen der Sendemasten in Ihrer Nähe, die Stärke Ihrer WLAN- bzw. Mobilfunkverbindung und die Ihrem Gerät momentan zugewiesene IP-Adresse. Wir verwenden diese Informationen für die Verarbeitung der Standortanfrage und um Chrome und den Google-Standortdienst zu betreiben, zu unterstützen und ihre Qualität insgesamt zu verbessern. Die oben genannten Informationen werden anonymisiert und zusammengefasst, bevor sie von Google verwendet werden, um neue Funktionen oder Produkte und Dienste zu entwickeln oder die Qualität bestehender Produkte und Dienste von Google weiter zu verbessern.
  • Wenn Sie eine Google-Website über eine sichere Verbindung aufrufen möchten und der Browser den Zugriff blockiert, da Sie möglicherweise von einer Person im Netzwerk angegriffen werden ("Man-in-the-middle-Angriff"), kann Chrome Informationen über diese Verbindung an Google senden, um Ausmaß und Art des Angriffs zu bestimmen.
  • Sie haben die Möglichkeit, Nutzungsstatistiken und Absturzberichte an Google zu senden. Sie können diese Einstellung über die Seite mit den Chrome-Einstellungen verwalten. Für Nutzer von Chrome OS sind Nutzungsstatistiken und Absturzberichte standardmäßig aktiviert. Diese Einstellung ist bei einer Installation von Chrome für alle Nutzer festgelegt. Mithilfe der Nutzungsstatistiken und Absturzberichte können wir Probleme erkennen, analysieren, wie Nutzer mit Chrome interagieren, und die Leistung von Chrome verbessern. Chrome versucht, möglichst keine persönlichen Daten zu übermitteln. Absturzberichte können jedoch Informationen aus Dateien, Anwendungen und Diensten enthalten, die zum Zeitpunkt eines Problems ausgeführt wurden. Wir geben unter Umständen bestimmte zusammengefasste, nicht persönliche Daten aus unseren Analysen – beispielsweise wie häufig es zu bestimmten Abstürzen kommt – an Dritte weiter.

Informationen, die Google bei der Nutzung der Safe Browsing-Funktion in Chrome oder anderen Browsern erhält

Google Chrome sowie bestimmte Drittanbieter-Browser, darunter einige Versionen von Mozilla Firefox und Apple Safari, enthalten die Safe Browsing-Funktion von Google. Bei Safe Browsing werden Informationen zu verdächtigen Websites zwischen Browser und Google-Servern ausgetauscht, zum Beispiel, wenn Sie eine Website besuchen, die unter Phishing- oder Malware-Verdacht steht.

Ihr Browser stellt regelmäßig eine Verbindung zu den Servern von Google her, um die aktuelle Safe Browsing-Liste mit bekannten Phishing- und Malware-Websites herunterzuladen. Google speichert im Rahmen dieser Kontaktaufnahme keine Kontoinformationen und sonstigen personenbezogenen Daten, erhält jedoch standardmäßige Protokollinformationen wie eine IP-Adresse und einige Cookies. Die aktuelle Version dieser Liste wird lokal in Ihrem System gespeichert.

Jede Website, die Sie besuchen, wird mit der Safe Browsing-Liste in Ihrem System abgeglichen. Im Falle einer Übereinstimmung wird von Ihrem Browser eine teilweise Kopie der Hash-URL dieser Website an Google gesendet, damit Google weitere Informationen an Ihren Browser senden kann. Google kann die tatsächliche URL anhand dieser Informationen nicht ermitteln. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Darüber hinaus sind folgende Safe Browsing-Funktionen nur in Chrome verfügbar:

  • Einige Versionen von Chrome verfügen über eine Safe Browsing-Technologie, die potenziell schädliche Websites und ausführbare Datei-Downloads erkennt, die Google noch nicht bekannt sind. Informationen im Hinblick auf potenziell gefährliche Websites oder ausführbare Datei-Downloads können, einschließlich der vollständigen URL, an Google gesendet werden, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um eine schädliche Website oder einen schädlichen Download handelt. Google speichert im Rahmen dieser Kontaktaufnahme keine Kontoinformationen und sonstigen personenbezogenen Daten, erhält jedoch standardmäßige Protokollinformationen wie eine IP-Adresse, die aufgerufene URL sowie einige Cookies.
  • Beim Besuch einer Website, die potenzielle Malware enthält, haben Sie die Möglichkeit, weitere Daten zu senden, um uns bei der Verbesserung der Safe Browsing-Funktion zu helfen. Diese Daten werden gesendet, wenn Sie eine Safe Browsing-Warnung schließen oder die Seite verlassen. Der Bericht enthält Daten wie URL und Inhalt der Website sowie die URL der Seite, von der Sie auf diese Website weitergeleitet wurden. Anhand dieser Daten kann Google feststellen, ob die Website noch Inhalte bereitstellt, die Nutzern schaden könnten.
  • Wenn Sie Nutzungsstatistiken in Chrome aktiviert haben und eine Website besuchen, die nach Meinung von Google potenziell schädlich sein könnte, werden bestimmte zusätzliche Daten an Google weitergegeben. Hierzu zählen die vollständige URL, der an die betreffende Seite gesendete Referenz-Header sowie die URL, die auf der Safe Browsing-Liste steht.
  • Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die Safe Browsing-Funktion in Chrome zu deaktivieren.

Informationen, die beim Besuch einer Website mit Chrome an Websitebetreiber gesendet werden

Websites, die Sie über Chrome aufrufen, erhalten automatisch standardmäßige Protokollinformationen, ähnlich denen, die Google erhält. Diese Websites setzen möglicherweise auch ihre eigenen Cookies oder speichern Website-Daten in Ihrem System. Sie können Cookies und andere Website-Daten auf der Seite mit den Chrome-Einstellungen einschränken.

Wenn Sie die Chrome-Funktion zur Prognose von Netzwerkaktionen aktiviert haben und eine Webseite besuchen, ruft Chrome möglicherweise alle IP-Adressen der Links auf dieser Webseite ab und stellt Netzwerkverbindungen her, um die Webseiten schneller laden zu können. Websites können auch die sogenannte Pre-Rendering-Technologie nutzen, bei der Links, auf die Sie möglicherweise klicken, im Voraus geladen werden.

Im Inkognito-Modus von Chrome bzw. im Gastmodus von Chrome OS werden keine bereits vorhandenen Cookies an die besuchten Websites übertragen. Es können jedoch neue Cookies in Ihrem System abgelegt werden. Diese Cookies werden temporär gespeichert und an Websites übertragen, solange Sie sich im Inkognito- bzw. Gastmodus befinden. Sobald Sie den Browser bzw. alle geöffneten Inkognito-Fenster schließen oder den Gastmodus beenden, werden sie gelöscht.

Wenn Sie die Chrome-Standortfunktion verwenden, können Sie mit diesem Dienst Ihren Standort für eine Website freigeben. Chrome gestattet keiner Website, ohne Ihre Einwilligung auf Ihren Standort zuzugreifen. Drittanbieter-Websites oder deren Umgang mit dem Datenschutz unterliegen nicht der Kontrolle von Google. Informieren Sie sich über den Umgang einer Website mit dem Datenschutz, bevor Sie der Freigabe Ihres Standorts für diese Website zustimmen.

Informationen, die bei Verwendung von Chrome in Ihrem System gespeichert werden

Chrome speichert einige Informationen lokal in Ihrem System. Dazu gehören unter anderem:

  • Grundlegende Informationen zum Browserverlauf, zum Beispiel die URLs von besuchten Seiten, eine Cache-Datei mit Text und Bildern von diesen Seiten sowie eine Liste mit einigen IP-Adressen, zu denen über die besuchten Seiten eine Verknüpfung hergestellt wurde
  • Ein durchsuchbarer Index, der die meisten von Ihnen aufgerufenen Seiten umfasst (mit Ausnahme von sicheren Seiten mit "https"-Webadressen wie Webseiten von Banken)
  • Screenshots der meisten von Ihnen aufgerufenen Seiten in Miniaturansicht
  • Von besuchten Websites gesetzte Cookies oder in Ihrem System abgelegte Webspeicher-Daten
  • Ein Datensatz Ihrer Downloads von Websites

Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Informationen zum Browserverlauf ganz oder teilweise zu löschen.

Sie können auch die von Chrome in Ihrem System gespeicherten Informationen durch Verwendung des Inkognito-Modus bzw. Gastmodus in Chrome OS einschränken. In diesen Modi werden keine grundlegenden Informationen zum Browserverlauf wie URLs, im Cache gespeicherter Seitentext oder IP-Adressen von Seiten gespeichert, zu denen über die besuchten Websites eine Verknüpfung hergestellt wurde. Zudem werden weder Abbilder der besuchten Seiten gespeichert noch wird ein Datensatz der Downloads angelegt. Diese Informationen können jedoch an anderer Stelle im System gespeichert worden sein, zum Beispiel in einer Liste zuletzt geöffneter Dateien. Neue Cookies, die in diesen Modi empfangen wurden, werden nur solange gespeichert, bis Sie den Browser bzw. alle geöffneten Inkognito-Fenster schließen oder den Gastmodus beenden. Ob Sie sich im Inkognito-/Gastmodus befinden, können Sie daran erkennen, dass oben im Browser das Inkognito-Symbol angezeigt wird. In einigen Fällen ändert sich auch die Rahmenfarbe des Browserfensters.

An der Browserkonfiguration vorgenommene Änderungen wie als Lesezeichen gespeicherte Webseiten oder geänderte Einstellungen werden gespeichert. Auf diese Änderungen hat der Inkognito-/Gastmodus keinen Einfluss.

Sie können Ihre Passwörter für bestimmte Websites von Chrome speichern lassen. Gespeicherte Passwörter können auf dem Tab "Privates" der Seite mit den Chrome-Einstellungen eingesehen werden.

Informationen zur Verwendung von Anwendungen, Erweiterungen und Plug-ins in Chrome

Sie können Anwendungen und Erweiterungen in Chrome installieren, zum Beispiel über den Chrome Web Store. Möglicherweise sind auch bereits bestimmte Anwendungen und Erweiterungen in Chrome vorinstalliert.

Diese Anwendungen und Erweiterungen können lokal gespeicherte Daten speichern, darauf zugreifen und möglicherweise an den Entwickler der Anwendung/Erweiterung oder andere Dritte weitergeben. Die Beschreibung im Chrome Web Store enthält Informationen zu Zugriffs- und Freigabeberechtigungen, die die Anwendung/Erweiterung benötigt. Vergewissern Sie sich, dass Sie mit den vom Entwickler angeforderten Berechtigungen einverstanden sind. Sollte dies nicht der Fall sein, installieren Sie die Anwendung oder Erweiterung nicht bzw. deinstallieren Sie sie.

Chrome speichert eine Liste aller Anwendungen und Erweiterungen in Ihrem System, gemeinsam mit der URL für Updates sowie der Berechtigungskategorie, die zur Nutzung der Anwendung/Erweiterung notwendig ist. In regelmäßigen Abständen überprüft Chrome anhand dieser Informationen, ob Updates verfügbar sind. Der Download und die Installation der Updates erfolgen automatisch. Außerdem speichert Chrome eine Liste aller als schädlich oder illegal bekannten Anwendungen und Erweiterungen für den Fall, dass eine Anwendung oder Erweiterung deaktiviert oder von Ihrem System entfernt werden muss. Diese Liste wird in regelmäßigen Abständen automatisch von Chrome heruntergeladen bzw. aktualisiert.

Wenn Sie in Chrome vorinstallierte oder über den Chrome Web Store installierte Anwendungen oder Erweiterungen verwenden, sendet Chrome einen oder mehrere Nutzungsindikatoren an Google, wenn Sie eine Anwendung oder Erweiterung erstmalig installieren, wenn Chrome nach Updates sucht und wenn Sie die Anwendung oder Erweiterung deinstallieren. Zu diesen Nutzungsindikatoren zählen die Information, ob Sie die Anwendung oder Erweiterung verwendet haben, sowie die Anzahl der Tage, die seit der letzten Erstellung eines solchen Berichts verstrichen sind. Wir verwenden diese Informationen zur Nachverfolgung von Nutzungsdaten für die Anwendung oder Erweiterung und zur Einstufung der Beliebtheit. Wir verwenden diese Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder um diese Informationen mit Ihren persönlichen Daten zu verknüpfen. Unter Umständen veröffentlichen wir zusammengefasste Nutzungsdaten und Beliebtheitswerte, unter anderem im Chrome Web Store.

Sofern Sie zustimmen, können Benachrichtigungen von Anwendungen gesendet werden. Der Benachrichtigungstext wird über einen sicheren Kanal vom Entwickler an Google und anschließend von Google an Sie gesendet. Die Google-Server verarbeiten die Benachrichtigungen als unformatierten Text.

Sie haben die Möglichkeit, Plug-ins in Chrome zu installieren, um die Funktionsweise, Leistung oder Nutzererfahrung von Chrome zu verbessern. Bestimmte Plug-ins können bereits in Chrome installiert sein, darunter eine Version des Adobe Flash Player-Plug-ins. Der Entwickler des Plug-ins erfasst möglicherweise Daten und die Nutzung des Plug-ins unterliegt den Datenschutzbestimmungen des Entwicklers. Durch Eingabe von "about:plugins" in die Adressleiste können Sie herausfinden, welche Plug-ins in Chrome ausgeführt werden. Auf der Adobe-Website unter www.adobe.com erhalten Sie weitere Informationen zum Umgang von Adobe mit dem Datenschutz in Verbindung mit Flash Player. Dort erfahren Sie auch mehr über die Deaktivierung von Flash Player oder anderen Plug-ins.

Für die Verwendung von Anwendungen, Erweiterungen und Plug-ins, die von Google entwickelt und bereitgestellt wurden, gilt sofern nicht anders angegeben die Datenschutzerklärung von Google. Für die Verwendung von Anwendungen, Erweiterungen und Plug-ins, die von Drittanbietern entwickelt und bereitgestellt wurden, gelten die Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Drittanbieters.

Verwendung

Die während der Verwendung von Chrome an Google gesendeten Informationen dienen dem Betrieb und der Verbesserung von Chrome sowie anderer Dienste von Google und werden zu diesem Zweck verarbeitet. Von anderen Websitebetreibern empfangene Informationen unterliegen den Datenschutzbestimmungen der betreffenden Websites. Zur Verbesserung der Leistung und zur Bereitstellung nützlicher Funktionen und Dienste speichert Chrome einige Informationen in Ihrem System.

Weitere Informationen

Google befolgt die US Safe Harbor-Bestimmungen für den Datenschutz. Weitere Informationen zu "Safe Harbor" und unserer Registrierung erhalten Sie auf der Website des US-Handelsministeriums.

Weitere Informationen zu Chrome finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Datenschutz bei Google finden Sie in der vollständigen Datenschutzerklärung. Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen. Oder schreiben Sie an folgende Adresse:

Privacy Matters
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